Katze füttern – wie oft am Tag?

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Katzen sollten 3 Mal am Tag gefüttert werden. Grund: In freier Wildbahn fressen sie täglich 10 – 15 Mal. Der Magen von Katzen ist für viele, kleine Portionen ausgelegt.

Am liebsten häufig und kleine Portionen

In der freien Wildbahn fressen Katzen ungefähr zehn bis 15 Mal am Tag. Warum so oft? Weil sie Einzeljäger sind und deshalb auf kleine Beutetiere wie Mäuse ausgerichtet sind. Aber eine einzelne Maus macht nicht satt, darum verbringen sie die meiste Zeit des Tages mit jagen. Jede Beute wird sofort vertilgt. Darum fressen Katzen oft, aber nur kleine Portionen.

Die meisten Katzenhalter füttern ihre Katze morgens und abends. Aber für eine Katze, deren Organismus auf mehrere kleine Mahlzeiten ausgelegt ist, sind zwei Fütterungen innerhalb 24 Stunden ganz schön wenig. Die Wartezeiten dazwischen sind lang: 12 Stunden. Das wäre ungefähr so, als ob du nur frühstücken dürftest und den Rest des Tages hungern müsstest. Abends oder nachts würdest du Heißhunger bekommen, weil der Körper nach Nahrung giert. Genauso geht es deiner Katze.

Wenn du also abends nach Hause kommst und deine Katze verrückt ist nach Futter und schon während der Zubereitung außer Rand und Band gerät, schiebt sie Kohldampf. Sie leidet Hunger.

Dreimal täglich füttern

Nun kannst du deine Katze natürlich nicht zehnmal am Tag füttern. Schließlich muss die Fütterung auch an deinen Alltag ausgerichtet werden. Aber dreimal am Tag bekommt man gut hin: morgens, abends und vor dem Schlafengehen.

Mindestens dreimal sollte eine Katze täglich fressen (Foto: © Serhii- stock.adobe.com)

Mit mehreren kleinen Mahlzeiten kommen wir dem natürlichen Ernährungsmuster von Katzen entgegen. Das wirkt sich auch positiv auf die Gesundheit aus. Denn zwei große Futterportionen am Tag sind für den Verdauungstrakt der Katze unnatürlich und können krank machen.

Was passiert, wenn Katzen zu selten Futter bekommen?

Wenn Katzen zu selten Nahrung bekommen, z.B. nur zweimal am Tag, verlernen sie das natürliche Fressverhalten, nämlich viele kleine Portionen zu sich zu nehmen. Sie sind dann gezwungen, so viel wie möglich zu verschlingen. Als Folge überfressen sie sich. Das ist möglich, weil sich der Magen einer Katze stark dehnen kann. Kurz nach der Futteraufnahme kommt es dann oft zum Erbrechen.

Wenn sich deine Katze also nach der Nahrungsaufnahme erbricht, hat sie sich überfressen. Weil sie bis zum Abend nicht hungern möchte.

Deine Katze ist heikel?

Es ist ein Irrglaube, dass Katzen heikel sind. In Wirklichkeit fressen Katzen gerne – wenn es schmeckt. Das ist bei Dosenfutter oft nicht der Fall. Mache deiner Katze eine Freude und gib ihr gelegentlich echtes Fleisch.

Fütterung zu festen Zeiten

Katzen lieben einen strukturierten Tagesablauf. Sie wollen wissen, wann es Futter gibt. Du fütterst täglich um 18 Uhr? Die Freigängerkatze wird dann um 18 Uhr zu Hause sein. Katzen haben ein gutes Zeitgefühl. Sie wollen nicht stundenlang warten, bis du endlich irgendwann Futter bereitstellst. Katzen sind Gewohnheitstiere.

Um welche Uhrzeit es Futter gibt, spielt keine große Rolle. Ob die Fütterung also immer um 16 Uhr oder 18 Uhr stattfindet, ist für die Katze nicht wichtig – Hauptsache, es ist immer dieselbe Uhrzeit. Die Futterzeiten sollten möglichst gleichmäßig über den Tag verteilt sein.

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Wieviel Futter?

Richte dich bei der Menge nach den Fütterungsempfehlungen des Herstellers. Wichtig ist, dass du die kleinen Portionen zusammenrechnest und der Gesamtwert der Tagesration entspricht (24 Stunden). Auch Leckerchen zählen dazu. Ansonsten hast du schnell ein kleines Moppelchen zu Hause.

Ende

Rechtlicher Hinweis: Meine Beiträge entstehen durch umfangreiche Recherche und eigener Erfahrung. Sie sind kein Ersatz für die tierärztliche Behandlung. Krankheiten und Verletzungen sollten unverzüglich vom Tierarzt behandelt werden.

Foto im Beitrag und Startseite: © Serhii- stock.adobe.com

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