Vergiftung beim Hund erkennen

Hat dein Hund etwas Giftiges gefressen, ist schnelle Hilfe nötig. Umso zeitiger du beim Tierarzt bist, desto besser stehen seine Überlebenschancen.

 

Je nach Gift zeigen sich die Symptome innerhalb weniger Minuten oder aber auch erst nach Stunden. Manchmal kann es mehrere Tage dauern, z.B. bei Rattengift. Eine Vergiftung erkennst du daran: starkes Speicheln, Zittern, Apathie oder starke Aufregung, Schwäche, Kreislaufprobleme bis hin zum Kollaps oder Bewusstlosigkeit, Erbrechen, Würgen, Durchfall, Bauchkrämpfe, Atembeschwerden, Veränderung der Pupillen und der Mundschleimhaut, außerdem Blut im Erbrochenen, Kot oder Urin.

Krank durch Gift
Bei Vergiftung den Hund nicht zum Erbrechen bringen.

Bei Verdacht auf Vergiftung, solltest du augenblicklich zum Tierarzt fahren. Ist das Tier bewusstlos, lege es flach auf die Seite und drehe seinen Kopf so, dass Erbrochenes und Speichel aus dem Maul laufen können. Was du auf keinen Fall tun darfst: Den Hund absichtlich zum Erbrechen bringen. Denn das kann noch mehr Schäden anrichten.

Oft wird geraten, dem Hund Milch noch Öl einzuflößen, weil dies das Gift neutralisieren soll. Mach das nicht, denn das kann die Aufnahme mancher Giftstoffe beschleunigen. Steig also schnell ins Auto, lege den Hund bei Bewusstlosgkeit auf die Seite, ruf den Tierarzt an und kündige deinen Hund an, schildere die Symptome. Wenn du weißt, was dein Hund gefressen hast, bring es zum Tierarzt mit.

 

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Foto: (c) Kunibert / pixelio