Zecken bei Katzen – Zeckenschutz ohne Chemie

Chemischer Zeckenschutz bedeutet: Das Blut deiner Katze ist derart giftig, dass Blutsauger wie Zecken daran sterben. Aber von Pestiziden kann auch deine Katze krank werden. So schützt du Katzen ohne Chemie.

 

aktualisiert: 12.05.18


Inhalt:


 

Die hier angegebenen Produkte stellen meine persönlichen Empfehlungen dar und entstanden nicht durch Kooperationen mit Unternehmen. Ich wurde weder für den Text noch für Produkt-Empfehlungen bezahlt. Die Produkte habe ich nicht kostenlos zugesandt bekommen, sondern regulär gekauft.

 

Chemische Bekämpfung nutze ich seit Jahren nicht mehr für meine Katze. Denn Nervengifte schaden nicht nur den Zecken, sondern auch unseren Katzen.

Meine Katze reagierte allergisch auf die chemische Zeckenbekämpfung. An der Stelle, an der ich das Spot-on-Präparat aufgetragen hatte, ging das Fell aus und sie kratzte sich blutig. Wenn das Gift auf der Haut solche Auswirkungen zeigt…was richtet es erst im Körper an? Seitdem habe ich keinen Tropfen Chemie an meine Katze herangelassen.

 

Die schlechte Nachricht

Die Anzahl von natürlichen Mitteln gegen Zecken sind im Gegensatz zum Hund bei Katzen geringer. Denn bei Katzen darf man z.B. keine ätherischen Öle verwenden – sie sind giftig für Katzen. Samtpfoten können bereits von wenigen Tropfen sterben.

Außerdem kann man Katzen nicht alles ins Fell reiben, weil die Tiere die Substanz ablecken. Auch Ansprühen lassen sich Katzen oft nicht gefallen.

 

Wie sucht die Zecke ihren Wirt aus?

Zecken suchen sich ihren Wirt nach eigenen Vorstellungen aus. Sicher weiß man, dass das Hautmilieu damit zusammenhängt. Und weil dieser individuell ist, gibt es Katzen, die Zecken geradezu magnetisch anziehen, und andere, die nie oder selten mit Zecken nach Hause kommen. Aber auch das Immunsystem, die Gesundheit und Ernährung der Katze spielen eine Rolle.

Auf der Suche nach einem potentiellen Wirt strecken Zecken ihre Vorderbeine mit den Hallerschen Organen und zahlreichen Tasthaaren aus und wedeln damit durch die Luft. Zecken haben keine Nase und können darum nicht riechen, aber mit den Hallerschen Organen nehmen sie Körperausdünstungen der Wirte wahr, beispielsweise Kohlensäure, Ammoniak, Milchsäure und Buttersäure. Buttersäure ist im Schweiß enthalten, Kohlensäure befindet sich in der ausgeatmeten Luft. Die Tasthaare der Zecke ermitteln Wärme und Bewegungen der potentiellen Opfer. Nur wenn das Mischungsverhältnis stimmt, versucht die Zecke, den Wirt zu erwischen. Wenn nicht, lässt sie es sein.

Weil die Zecke nicht riechen kann, sondern Körperausscheidungen auf spezielle Art wahrnimmt, nützt es nichts, den Körpergeruch der Katze mit einem anderen Geruch zu überdecken. Das kann die Zecke nicht täuschen.

 

Zecken bei Katzen - Hausmittel gegen Zecken
Zecken fallen nicht von den Bäumen, sondern warten im Unterholz, in Büschen und auf Gräsern.

 

Zeckenschutz: Warum chemische Mittel für Katzen gefährlich sind

Abwehrmittel wie chemische Spot-on-Präparate und Halsbänder arbeiten mit Nervengiften und Pestiziden. Diese Chemikeulen machen leider keinen Unterschied zwischen Zecke und Katze. Zwar werden die Mittel entweder als Halsband um den Hals gebunden oder als Flüssigkeit auf die Haut aufgetragen, aber der Wirkstoff verteilt sich dann über den ganzen Körper. Ein Teil davon gelangt in den Organismus der Katze – durch Ablecken oder Durchdringen der Haut. Darum können bei Katzen nach der Gabe von chemischen Mitteln seltsame Symptome auftreten, z.B. Übelkeit, Lethargie, Erbrechen, Hautentzündungen, Ekzeme, Juckreiz oder Fellausfall. Das sind typische Symptome einer Vergiftung.

Die Menge an chemischen Wirstoffen im Katzenkörper potenziert sich, wenn nach vier bis sechs Wochen das nächste Spot on aufgetragen wird. Die Vergiftugnserscheinungen verstärken sich dann, weil sich Teile des vorherigen Präparats noch nim Körper befinden.

(Bis vor einigen Jahren wirkten chemische Präparate ziemlich zuverlässig gegen Zecken. In letzter Zeit mehren sich übrigens Meldungen, nach denen Zecken gegen die Gifte Resistenzen gebildet haben und Katzen daher trotz chemischen Schutz mit Zecken nach Hause kommen.)

 

Spot on

Zecken bei Katzen werden von vielen Katzenbesitzern mit chemischen Spot-on-Präparaten bekämpft. Ist ja auch praktisch. Die Katze wird im Nacken mit einer Substanz beträufelt, die sich dann mit der Lipidschicht der Haut verbindet und über den ganzen Körper verteilt. Leider ist die Substanz ein Nervengift, das in den Organismus der Katze gelangt: über die Haut und durchs Ablecken. Also Vorsicht, viele Katzen reagieren auf Pestizide allergisch. Wenn das der Fall ist, wird es gefährlich für deine Katze.

 

Wenn du Spot-on-Präperate trotzdem verwenden willst, dann trage sie zumindest NICHT zwischen den Schulterblättern auf – wie es eigentlich empfohlen wird. An dieser Stelle können die Gifte wunderbar ins Rückenmark eindringen. Platziere das Mittel, wenn es  denn sein muss, ein paar Zentimeter versetzt auf die Schulterblätter.

 

Wenn du unbedingt chemische Mittel als Zeckenschutz bei Katzen verwenden möchtest, dann achte darauf, dass sie speziell für Katzen ausgewiesen sind. Spot-on-Präparate für Hunde enthalten häufig Permethrin, das bei Katzen tödlich wirkt (BLV warnt: Floh- und Zeckenmittel für Hunde können für Katzen tödlich sein).

 

Permethrin ist für Katzen lebensgefährlich, da sie den Stoff mangels eines entsprechenden Enzyms nicht abbauen können.

 

In diesem Video kannst du sehen, was passiert, wenn man bei Katzen Spot-on-Präparate für Hunde verwendet:

Katze mit Permethrin-Vergiftung

Vergiftung!!Diese Maine Coon Katze kam am Samstagnachmittag über den tierärztlichen Notfalldienst in unsere Praxis. Den Besitzern ist das Zittern aufgefallen. Nach der genauen Befragung der Besitzer ist der Fall schnell klar geworden. Die Katze leidet unter einer Permethrin-Vergiftung. Sie wurde mit einem Spot-on Präparat für Hunde behandelt. Die viele Flüssigkeit war am Vortag über den gesamten Rücken vom Nacken bis zum Schwanz verteilt worden.Wir haben die Katze schnell sediert, damit sie sich während der Krampfanfälle nicht grossartig verletzt. Die nassen Stellen im Fell haben wir entfernt und die restlichen Substanzen auf der Haut abgewaschen. Die Katze mussten wir wegen der langanhaltenden Anfälle weiterhin in Narkose behalten, wir haben sie mit entsprechenden Medikamenten und Infusion behandelt. Sie konnte dann am späteren Abend aus der Narkose geholt und sogar nach Hause entlassen werden.BITTE beachten Sie daher genau, welches Präparat Sie ihrem Liebling verabreichen! Es gibt spezielle Wirkstoffe, wie eben Permethrin, die für Katzen hochgiftig sind. Ein einziger Tropfen in hochdosierter Form kann, wenn nicht sofort behandelt, tödlich sein!! Lesen Sie sich genau die Wirkstoffangaben durch, zum Teil werden Mittel wie "Ungeziefer-Sprays", "Flohhalsbänder", usw. auf dem freien Markt verkauft, die eben genau diesen Wirkstoff enthalten. Lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt beraten oder fragen Sie einfach nach.

Gepostet von Tierarztpraxis Dr. G. Hofer am Donnerstag, 24. März 2016

 

 

Zeckenhalsbänder

Auch Zeckenhalsbänder funktionieren mit chemischen Mitteln, die sich auf der Katze verteilen. Zumindest kann man sie im Gegensatz zu Spot-on-Präparaten schnell abnehmen, falls die Katze Nebenwirkungen zeigt. Aber Halsbänder solltest du wegen der Erdrosselungsgefahr ohnehin nicht benutzen.

 

Zeckenschutz bei Katzen ohne Chemie

Bierhefe gegen Zecken

Zecken bei Katzen lassen sich ausgezeichnet mit Bierhefe abwehren. Durch die Hefe ändert sich das Hautmilieu der Katze. Keine Sorge, der Geruch stört deine Katze nicht, und wir Menschen nehmen ihn nicht wahr.

 

Bierhefe ist ein wirkungsvolles Hausmittel gegen Zecken, denn sie ist in keinster Weise schädlich. Ganz im Gegenteil, sie ist reich an Vitamin B. Das ist gut fürs Fell, für Krallen und Haut. Eine Überdosierung ist nicht möglich, aber deine Katze bekommt glänzendes Fell, gesunde Krallen und schöne Haut.

 

Gib deiner Katze während der Zeckenzeit je nach Gewicht ein bis zwei Tabletten täglich.

Aber wie kriegst du die Tablette in die Katze hinein? Die meisten Katzen lieben Bierhefe. Meine Katze ist richtig scharf darauf und frisst sie wie Leckerchen. Du kannst die Tablette auch zerreiben und ins Futter geben – oder gleich Hefepulver kaufen (damit kannst du übrigens ungeliebte Futtersorten verfeinern). Allerdings muss ich sagen, dass der Appetitt nach Bierhefe im Laufe der Monate bei meiner Biene nachlässt.

 

Will deine Katze die Tablette nicht fressen, verteile die zerriebene Tablette oder das Pulver im Fell, damitsie  es bei der Fellpflege aufnimmt.

 

Anstatt Bierhefe kannst du auch Formel-Z verwenden, es ist der natürliche Vitamin-B-Komplex aus der Hefe. Für mäkelige Katzen gibt’s das auch mit Fischmehl angereichert.

 

Kaufen kannst du es im Drogeriemarkt oder hier:

Biolabor Bierhefe Tabletten (400 Stck.)* bei Amazon ansehen

Lunderland Bierhefe (350 g)* bei Amazon ansehen

Lunderland Bierhefe (350 g)* bei Amazon ansehen

 

Hilft Bernstein als Zeckenschutz?

Bernsteinketten helfen nur einem: Dem Händler, der dir für die Kette 20 Euro aus der Tasche zieht. Bernsteinketten wirken NICHT gegen Zecken.

 

Vor einigen Jahren, als ich mich über Bernsteinketten noch nicht informiert hatte, habe ich eine kleine, elastische Bernsteinkette bei meinen zwei Katzen ausprobiert. Die Kette hatte keinerlei Wirkung. Die Katzen waren nur genervt vom Halsband. Inzwioschen weiß ich, warum Bernstein gegen Zecken gar nicht helfen kann:

Bernstein soll aus zweierlei Gründen gegen Zecken wirken: 1. wegen dem harzigen Geruch und 2. wegen der elektrostatischen Aufladung.

1. Zecken können nur vier Substanzen wahrnehmen, nämlich Kohlendioxid, Milchsäure, Ammoniak und Buttersäure. Zecken sind also gar nicht in der Lage, Harz wahrzunehmen. Wie sollen sie sich dann davon abschrecken lassen?

2. Bernstein soll angeblich wie ein elektrisches Schutzschild wirken und die Zecken geradezu wegschleudern. Das ist ein Märchen. Es ist ein raffinierter Marketing-Gag.

 

Mehr Infos über Bernsteinketten findest du sie hier: Bernstein gegen Zecken – warum es nicht funktioniert

 

Zecken bei Katzen mit Kokosöl bekämpfen

Katzen ohne Chemie vor Zecken schützen - Kokosöl
Kokosöl schützt Katzen vor Zecken.

Kokosöl ist ein guter natürlicher Zeckenschutz bei Katzen – und hilft auch gegen andere Parasiten. Denn Zecken, Föhe und Milben mögen die Laurinsäure im Kokosöl nicht. Vor Nebenwirkungen oder Überdosierung braucht man sich nicht zu fürchten. Gelangt das Hausmittel in den Organismus der Katze, wirkt es sich positiv auf die Darmflora aus – und schützt auch vor Würmern.

 

Und wie wendet man es an? Kokosöl ist eigentlich kein Öl sondern ein Fett. Nur in tropischen Gegenden ist die Konsistenz aufgrund der Wärme flüssig.

 

Du brauchst nur sehr wenig davon. Nimm eine kleine Messerspitze des Fetts heraus, lass es in deiner warmen Hand zu Öl schmelzen und streichle deine Katze ausgiebig. Deine Katze verteilt es dann weiter durch ihre Fellpflege. Du kannst das Öl auch auf eine weiche Bürste geben und damit die Katze bürsten.

Das Fell darf nicht vor Öl triefen, es genügt eine Messerspitze.

Achte beim Kauf auf einen hohen Laurinsäuregehalt, 50 % sollte er schon aufweisen. Kokosöl als Zeckenschutz sollte kaltgepresst, native und bio sein. Aufbewahrt wird es am besten an einem lichtgeschützen dunklen Ort, aber nicht im Kühlschrank.

 

Kaufen kannst du es hier:

Dr. Georg Bio Kokosöl 200 ml* (knapp 60 % Laurinsäure) bei Amazon ansehen

Dr. Georg Bio Kokosöl 500 ml *(knapp 60 % Laurinsäure) bei Amazon ansehen

Bio4Fit Kokosöl 1000 ml* (ca. 53 % Laurinsäure) bei Amazon ansehen

Ölmühle Sollingen Kokosöl 250 ml* (ca. 50 % Laurinsäure) bei Amazon ansehen

MeaVita Bio Kokosöl 1000 ml* (ca. 53 % Laurinsäure) bei Amazon ansehen

 

Schwarzkümmelöl als Zeckenschutz

WICHITG: Schwarzkümmelöl vertreibt ohne Frage Zecken. Aber für Katzen ist Schwarzkümmelöl giftig.

Grund: Katzen fehlt ein Enzym, wodurch sie ätherische Öle in der Leber nicht richtig abbauen können. Dies kann zu Vergiftungen und Leberschäden führen. Deine Katze kann daran sterben.

Schwarzkümmel
Das Öl aus Schwarzkümmel hilft gegen Zecken – aber für Katzen ist es giftig.

Menschen und Hunde haben diesen Enzymmangel übrigens nicht.

 

Darum: Bei Katzen Finger weg von Schwarzkümmelöl.

 

Wenn du es genauer wissen willst, findest du hier einen Beitrag, der das Problem mit Schwarzkümmelöl sehr gut erklärt: Schwarzkümmelöl gegen Zecken? Gilt das auch bei uns Katzen? (the3cat)

Symptome bei Vergiftung: Untertemperatur und Fieber, Müdigkeit, Erbrechen, tränende Augen, Abmagern, Angstzustände, Mattigkeit, Unruhe, Appetitlosigkeit, Stoffwechselprobleme, stumpfes und mattes Fell.

 

Falls du Schwarzkümmelöl bereits zu Hause hast und es als Zeckenschutz nutzen wolltest, brauchst du es nicht wegzuwerfen, denn es hilft beim Menschen bei vielen Erkrankungen, wie z.B. bei Neurodermitis, Schuppenflechte, Allergien, Entzündungen, Akne und Pickel, schlechtes Immunsystem.

 

Teebaumöl als Zeckenschutz

Auch Teebaumöl ist ein ätherisches Öl und somit für Katzen hochgradig giftig. Du darfst es als Zeckenschutz auf keinen Fall verwenden. Im Teebaumöl sind u.a. Terpenen und Phenolen enthalten. Der Katzenorganismus kann diese Inhaltsstoffe nicht nicht richtig verarbeiten, weshalb sich die Giftstoffe ansammeln.

 

Darum: Bei Katzen Finger weg von Teebaumöl.

 

Mehr Infos dazu findest du hier: Katzenkiller Teebaumöl (animal-health-online).

 

Amigard Spot-on und Halsband

Ich hätte ja nicht gedacht, dass ich jemals ein Spot-on empfehle. Aber dieser natürliche Zecken- und Flohschutz von Amigard wirkt überraschend gut. Das Produkt enhält keine Chemie, sondern nur natürliche Wirkstoffe, ist für Katzen gut verträglich und für Menschen ungefährlich. Nach der Behandlung darf man seine Katzen also anfassen, ohne dass man sich danach die Hände waschen muss. Das Mittel wirkt repellierend, also abwehrend. Das ist gut, denn dann beißen Zecken und Flöhe erst gar nicht.

Der Spot-on wirkt vier Wochen, das Halsband eine Saison.

 

Hier kannst du es kaufen:
Amigard Spot-on Katze 1 x 1,5 ml* bei Amazon ansehen
Amigard Spot-on Katze 3 x 1,5 ml* bei Amazon ansehen
Amigard Halsband gegen Zecken und Flöhe* bei Amazon ansehen

 

Was hast du ausprobiert, um die Zecken deiner Katze zu vertreiben? Was hat bei deiner Katze gewirkt und was nicht? Schreib mir!

 

 

Den Text kannst du gerne teilen.

 

* Die mit Stern gekennzeichneten Links sind Affiliate Links. Das bedeutet: Erwirbst du das Produkt über den Link, erhalte ich vom Anbieter eine kleine Provision. Der Preis wird dadurch für dich nicht höher.

 

Auch interessant:

Zecken richtig entfernen – und was du tun musst, wenn der Kopf stecken bleibt

Keine Panik vor Borreliose

Katzen App – Katzenspiele (Android)

Katzen App – Katzenspiele fürs iPad

Tierhaare aus Polster und Teppich entfernen

 

Weiter zu:

Katzen

Hunde

 

Fotos: (c) Marem, Fotolia.com / (c) Schlegelfotos, Fotolia.com / Dr Georg Gmbh

Weiterlesen

Myriam

Hier blogge ich - Myriam F. Goetz

Ich liebe es, mit Tieren zusammen zu leben. Es ist schön, einen kleinen Freund an seiner Seite zu haben. Meine wichtigste Erkenntnis: Katzen ticken wie Katzen, Hunde wie Hunde und Menschen wie Menschen. Darum entstehen Missverständisse, die man vermeiden kann, wenn man nicht aus Menschensicht handelt. Dies und anderes erfährst du auf meinem Blog. Ich bin Journalistin und lebe in München.

19 thoughts on “Zecken bei Katzen – Zeckenschutz ohne Chemie

  1. Ich war gegenüber alternativen Zeckenabwehrmitteln immer skeptisch. Aber letztes Jahr reagierte meine Katze Lisa auf das Spot on plötzlich allergisch und ich musste mir jetzt was anderes überlegen. Beim Googeln bin ich auf deine Seite gestoßen. Schade, dass ich sie nicht schon früher entdeckte 🙂 🙂 🙂 Danke dafür.

    1. Bitte nicht mehr Schwarzkümmel verwenden ist giftig für die Katzen. Nimm kokusöl für Tiere aus bei Anbau von der Apotheke.

  2. Ach, darum hat bei meinem Hund Bernstein nicht funktioniert. Da habe ich mich ganz schön ins Boxhorn jagen lassen. Danke für die tollen Hinweise. Ich werde gleich mal Zistrose ausprobieren.

  3. Gibt es Erfahrungen mit Cistus gegen Zecken.Ich habe gehört es soll zu Nierenproblemen bei Katzen
    kommen?
    Und Bierhefe und Schwarzkümmel sind wirklich unschädlich?

    1. Liebe Petra, keine Sorge, Cistus ist nicht schädlich. Neben dem Zeckenschutz steigert es die Immunabwehr, wirkt entzündungshemmend und wird Katzen deshalb auch in der Homöopathie verabreicht. Auch bei Bierhefe brauchst du dir auch keine Sorgen zu machen. Die Gefahr einer Überdosierung besteht nicht. Was dem Katzen-Organismus zu viel ist, scheidet er aus.
      Nur bei nierenkranken Katzen muss man aufpassen, da sollte man jedes Fressen und Nahrungsergänzungsmittel mit dem Tierarzt absprechen. Nierenkranken Katze sollte man ohne Rücksprache nicht einmal Vitamine geben.
      Hilft dir das weiter? Myriam

  4. Hallo,
    die Zeckenzeit hat noch nicht einmal begonnen und ich hab heute schon drei bei meinem Kater gefunden…
    Bin gleich los und habe die Bierhefe gekauft. Was die Dosierung betrifft, mein Kater wiegt 4,5 kg, sollten es dann zwei Tabletten täglich sein?
    Vielen lieben Dank.

    1. Hallo Tina,
      zwei Tabletten sind völlig in Ordnung.
      Auch wenn Deine Katze einmal mehr Bierhefe als nötig erhält, entsteht dadurch kein Problem, weil es ausgeschieden wird.
      Liebe Grüße, Myriam

    1. Liebe Gaby,
      Kokosöl muss leider jeden Tag aufgetragen werden (nur ganz wenig, das Fell darf nicht fettig wirken). Du musst nicht die gesamte Katze von oben bis unten damit einreiben, denn die Katze verteilt das Kokosöl durch ihre Körperhygiene selbst. Kokosfett aus dem Supermarkt ist nicht geeignet. Es muss natives Kokosöl sein mit einem hohen Anteil an Laurinsäure, mindestens 50 %.
      Überraschend gute Erfahrungen habe ich inzwischen als Parasitenschutz mit Amigard gemacht – ein Spot on ohne Chemie. Das gibt es für Katzen und für Hunde. Auch viele andere Tierbesitzer berichten von sehr guten Erfolgen. Es schützt auch vor Flöhen.

      Bei Flohbefall funktioniert Kieselgur (Kieselerde) ausgezeichnet, um die Flöhe wieder los zu werden – und zwar ohne Chemie: Kieselerde-Pulver in die Handfläche geben und so nah wie möglich an der Haut des Tieres verteilen (nicht staubig pudern). Das Tier täglich mit der Kieselerde einreiben und mit einem Flohkamm nach etwa einer Stunde kämmen. Nach ein paar Tagen das Fell des Tieres auswaschen.
      Beim Flohbefall ist es wichtig, dass man die Flöhe nicht nur von der Katze entfernt, sondern auch aus der Wohnung – sonst bekommt die Katze immer wieder Flöhe. Teppiche, Liegeflächen, Ritzen sowie Spielzeug des Tieres ebenfalls mit der Kieselerde bestreuen, einwirken lassen und absaugen. Für Katze und Hund ist Kieselerde nicht gefährlich und kann nicht überdosiert werden. Hier ist ein Link: http://www.cdvet.de/kieselgur-liquid-powder

      Vorsicht! Ätherische Öle zur Parasitenbekämpfung bei Katzen nicht einsetzen – das ist für Katzen giftig.

      (Bei den Empfehlungen handelt es sich um meine persönlichen Empfehlungen – sie wurden nicht von einem Hersteller gesponsert. Auf schlimmerkater.de gibt es generell keine Artikel, für die ich bezahlt werde.)

      Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.

      Viel Erfolg bei deiner Katze.

      Liebe Grüße, Myriam

  5. Dieses Jahr hatte meine Katze sehr viele Zecken, und da wir in Urlaub fuhren, und wir sie in dieser Zeit nicht davon befreien konnten, suchte ich nach einer Alternative für Spot On `s.
    Ich bestellte ihr die Bierhefe Tabletten, und seitdem hat sie nur noch ganz selten eine Zecke.
    Sie liebt die Tabletten, und frist sie mir aus der Hand wie Lekkerlis.
    Ich gebe ihr eine Tabeltte pro Tag , sie wiegt ca. 4,5 kg.
    Ich bin so froh, das sie bei ihr helfen , denn ich möchte meine Katze micht mit “ Gift “ einreiben.

    1. Liebe Heike, herzlichen Dank für dein Feedback. Es freut mich sehr, dass du deine Katze Dank Bierhefe nicht mit Pestitziden schützen musst.
      Viele Grüße, Myriam

  6. Hallo Myriam,
    ich hab eine Frage und zwar wenn ich keine Bierhefe Tabletten zuhause habe, dafür Pulver, wie sieht dabei die Dosierung für die Katze aus?
    Reich eine Teelöffelspitze oder gibt es dafür kleine Messlöffen.

    Ich danke dir für eine Antwort!
    Liebe Grüße

  7. Ich habe letztes Jahr für meine beiden Kater vom Tierarzt etwas bekommen, besser gesagt die Kater haben es eingegeben bekommen. Eine Tablette. Und die hat fast 4 Monate gewirkt. Welches mittel gibt es, dass ich den Katzen NICHT jeden Tag irgendwas ins Futter geben muss? Von Halsbändern halte ich nichts, da meine beiden viel draußen sind. Spot on wollte ich letztes Jahr schon nicht mehr. Und die Tierärztin sagt, dass es jetzt es was gibt das von innen her wirkt und hatte es den Katzen gleich gegeben. Im Internet ist nichts zu finden.

  8. Wir geben unserer Katze seit Jahren ein natürliches Zeckenmittel von Animaldrops und sind begeistert, denn nach kurzer Zeit fanden wir keine Zecke mehr. Und sie ist fast jeden Tag draussen. Wie andere Katzenhalter auch, haben wir fast jedes Zeckenmittel getestet, auch jede chemische Keule. Mit zum Teil sehr negativen Ergebnissen für unser Tier. Und wenn sie sogar noch kleine Kinder in ihrem Haushalt haben, ist von Chemie sowieso abzuraten. Denn die Kinder kommen direkt über die Katze mit der Chemie ja auch in Berührung.

    Und übrigens: Beim Wort Globuli kommen immer wieder die rufe, das sei ja alles nur Einbildung weil es eine Placebo-Wirkung hat. Aber Placebos wirken nur beim Menschen, denn ein Tier Verfügt nicht über die Eigenschaft der Einbildung!

    Die natürlichen Blütenmischungen von Animaldrops haben unserer Katze und unserem Hund schon sehr geholfen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.