6 Gründe, warum deine Katze mindestens 8 cm Streu braucht

Kommentare: 0

Vorteile einer hohen Streuschicht: das Katzenklo stinkt nicht, es ist einfach zu reinigen, die Streu wird nicht aus dem Klo herausgescharrt – und macht die Katze glücklich.

Viel Streu macht die Katze glücklich

Ideale Höhe der Streu: 8 bis 10 cm

Im Leben einer Katze spielt der Toilettengang eine große Rolle. Die Mieze investiert viel Zeit dafür, die richtige Stelle zu finden, eine Mulde zu graben und am Ende alles gut zu verscharren. Diese Handlungen laufen nach einem bestimmten Schema ab. Es ist ein kleines Ritual. Möglich ist diese Vorgehensweise nur, wenn ausreichend Streu vorhanden ist, Wenn nicht, setzt das deine Katze unter Druck.

Eine Streuhöhe von mindestens 8 cm ermöglicht deiner Katze einen Toilettengang nach ihren Wünschen. Das macht sie glücklich.

Hinweis: Nur weil eine Katze vermeintlich klaglos aufs Katzenklo geht, heißt das nicht, dass sie mit der Streuhöhe zufrieden ist.

Die Katze kann Kot und Urin verscharren

Katzen vergraben ihre Exkremente aus zweierlei Gründen:

  1. Katzen wollen ihre Anwesenheit vor Fressfeinden verbergen.
  2. Katzen möchten ranghöhere Artgenossen nicht herausfordern (denn nur die ranghöchste Katze markiert ihr Revier mit Kot und Urin).

Dieses Verhalten stammt aus früheren Zeiten, als Katzen noch Wildkatzen waren. Es ist angeboren und tief verwurzelt.

Kann die Katze diesem Bedürfnis nicht nachkommen, weil zu wenig Streu im Katzenklo liegt, kann sie auf mehrere Arten reagieren:

  • Die Katze sucht sich einen Ort, der für den Toilettengang besser geeignet ist, z.B. Blumentöpfe, Wäsche im Wäschekorb etc.
  • Die Katze ist jeden Tag aufs Neue über das „ungeeignete Katzenklo“ frustriert.
  • Die Katze ist verzweifelt und zeigt ihre Not, indem sie in die Wohnung pinkelt.

Ein unpassendes Katzenklo kann ganz schön viel Ärger mit sich bringen. Haben sich die Probleme erstmal eingeschlichen, ist es oft schwierig, sie wieder los zu werden. Darum: Gib deiner Katze von Anfang an eine hohe Schicht Katzenstreu, dann entstehen diese Problem erst gar nicht.

Und für uns Katzenhalter ist es schließlich auch eine tolle Sache, wenn Kot und Urin verscharrt werden,

Kot liegt nicht oben auf der Streu

In einem freien Katzenrudel vergraben alle Katzen ihren Kot. Nur das ranghöchste Tier nicht. Bei Hauskatzen gilt meist der Besitzer als ranghöchstes Individuum, darum verscharren unsere Hauskatzen ihren Kot. Dieses Verhalten ist ein dringendes Bedürfnis.

Wenn die Streu-Höhe aber zu niedrig ist, kann deine Katze den Kot nicht vergraben. Dann liegt der Kot ganz oder teilweise oben auf der Streu. Das macht deiner Katze zu schaffen.

Und mal ganz ehrlich, besonders appetitlich sieht es nicht aus, wenn oben auf der Streu Katzenkot liegt. Es kommt also auch uns Katzenfreunden zugute, wenn Katzen ihren Bedürfnissen folgen können.

Das Katzenklo stinkt nicht

Damit das Katzenklo nicht stinkt, muss der Urin möglichst schnell von der Streu aufgesogen werden. Bei einer dünnen Streuschicht läuft der Urin aber einfach bis zum Boden durch. Nur wenig Urin kann währenddessen aufgesogen werden. Am Boden des Katzenklos sammelt sich eine stinkende Pfütze.

Den strengen Geruch der Urinlache nimmt natürlich auch deine Katze wahr. Das belastet sie, denn ihr Instinkt verlangt, dass die Ausscheidungen geruchsfrei vergraben werden. Das funktioniert aber nur dann, wenn die Streu 8 bis 10 cm hoch ist.

Eine Katzentoilette, die nicht stinkt, macht nicht nur die Katze glücklich, sondern auch uns Katzenhalter. Denn nichts ist unangnehmer als eine Wohnung, die nach Katzenklo stinkt.

Gestank von der Katzentoilette kannst du komplett vermeiden, wenn du zudem eine moderne Katzenstreu verwendest.

Mehr Katzenstreu bedeutet nicht mehr Kosten

Eine höhere Streuschicht verursacht keine höheren Kosten. Der Verbrauch bleibt immer gleich, unabhängig von der Streumenge.

Pinterest Pin
Pin It

Die Streu wird nicht aus dem Katzenklo gescharrt

Gehört deine Katze zu den Tieren, die die Streu aus der Katzentoilette herauswerfen? Oder scharrt sie ohne Sinn und Zwecke eine halbe Ewigkeit im Katzenklo?

Dieses Verhalten zeigt Frust: Die Katze möchte ihre Hinterlassenschaften unter der Streu verstecken. Sie scharrt und scharrt, bemüht sich und tut ihr bestes. Aber sie schafft es einfach nicht. Das frustriert.

Die meisten Katzen hören damit auf, wenn in der Katzentoilette genügend Streu liegt. Denn dann genügt es, ein paarmal zu scharren und alles ist vergraben.

Das Katzenklo ist einfach zu reinigen

Eine unangenehme Angelegenheit für Katzenhlater ist die Reinigung des Katzenklos. Vorallen dann, wenn Katzenkot auf dem Boden der Katzentoilette klebt. Das passiert aber zu 100 % bei einer dünnen Schicht Katzenstreu. Denn: Deine Katze gräbt brav ihre Mulde. Weil die Streuschicht so gering ist, hat die Mietze beim Graben schnell den Katzenklo-Boden freigelegt. Dort landet dann der Kot. Oft ist er auch noch verschmiert. Am besten, du überlegst erst gar nicht, warum der Kot verschmiert ist. Schau dir die Pfoten deiner Katze lieber mal genauer an (und halte einen nassen Lappen bereit).

Mal abgesehen davon, dass verschmierter Kot ganz schön unappetitlich ist, kommt nun die Herausforderung der Reinigung. Mit der Katzenklo-Schaufel bekommst du den verschmierten Boden nicht sauber. Du musst das Katzenklo ausleeren und mit Wasser, Spüli und Bürste ran.

Wenn du einen Rat von mir willst: Fülle ins Katzenklo eine hohe Streu-Schicht von 8 bis 10 cm. Damit machst du deine Katze glücklich, weil sie ihren angeborenen Instinken folgen kann. Und Du machst dich auch selbst glücklich: Die Katzentoilette stinkt nicht, die Exkremente sind unsichtbar vergraben und die Katzentoilette lässt sich einfach reinigen.

Ende

Weitere Infos rund ums Katzenklo und Katzenstreu findest du hier:

Weiter zu:

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert