Katzen sind keine Einzelgänger: Immer zu zweit halten

Einzelhaltung - Katzen wollen mit Artgenossen zusammenlebenSeltsamerweise kursiert noch immer das Gerücht, Katzen wären Einzelgänger. Diese Meinung ist falsch und schon lange revidiert. Heute ist bekannt, dass die Tiere untereinander sehr gesellig sind. Das einzige, was sie gerne alleine machen: Jagen. Katzen sind Einzeljäger.

Hat eine Katze Freilauf, kann sie draußen selbst Kontakt zu anderen Artgenossen aufnehmen. Eine reine Wohnungs-Katze solltest du auf keinen Fall alleine halten. Zwar können sich Katzen eine ganze Weile mit sich selbst beschäftigen, aber irgendwann wird das langweilig. Jahrelange Einzelhaltung macht Katzen traurig. Oft resultieren daraus Hyperaktivität, Depression, Zerstörungswut oder auch extreme Anhänglichkeit.

 

Viele Katzenbesitzer meinen, es würde genügen, wenn sie selbst mit ihrer Katze spielen. Aber Menschen – oder auch andere Tierarten – ersetzen den Artgenossen nicht. Oft höre ich das Argument, die Katze solle sich auf den Besitzer fokussieren und deshalb keinen Katzenfreund bekommen. Diese Idee ist falsch. Nur weil ein zweiter Artgenosse bei dir lebt, wird sich deine Katze in keinster Weise von dir distanzieren.

 

Ich plädiere generell dafür, Katzen zu zweit zu halten, egal ob Freigänger oder Wohnungskatze. Wenn deine Katze aber nicht nach draußen darf, solltest du ihr unbedingt Gesellschaft ermöglichen.

 

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Foto: Thomas Beckert/pixelio.de