7 Fehler: Was Katzen hassen

Was Katzen am meisten hassen. Wenn du diese 7 Fehler bei deiner Katze vermeidest, wird sie dich lieben.

 


Inhalt:

1. Du streichelst die Katze an falschen Stellen

2. Die Katze hat keinen Rückzugsort

3. Du störst die Katze beim Schlafen

4. Du bestrafst die Katze oder schreist sie an

5. Du trägst die Katze wie ein Baby

6. Die Katze will nicht mehr gestreichelt werden, aber du hörst nicht auf

7. Du zeigst zu wenig Geduld

Was Katzen hassen: Fehler in der Katzenhaltung kurz zusammengefasst

 


 

1. Du streichelst die Katze an falschen Stellen

Katzen lieben Streicheleinheiten, aber nicht an jeder Körperstelle.

An manchen Körperstellen wollen Katzen nicht angefasst werden.
Manche Katzen wollen nicht an jeder Körperstelle angefasst werden. Sie hassen es, wenn du es trotzdem tust.

Viele Katzen wollen beispielsweise nicht am Bauch angefasst werden – sie sind kitzlig, außerdem gehört der Bauch zu den verletzlichsten Stellen. Andere Körperteile sind geschützt, beispielsweise durch den Brustkorb. Der Bauch nicht.

Auch Pfoten sind häufig Tabu-Stellen. Weil eine Katze mit gebrochener oder verletzter Pfote in freier Wildbahn nicht überleben könnte.

Die Angst vor einer Verletzung mit anschließendem Verhungern in freier Wildbahn, ist fest im Instinkt von Katzen verankert. Wenn sich deine Katze an bestimmten Stellen nicht anfassen lassen will, zeugt das also nicht von fehlendem Vertrauen, sondern sie kann nicht anders. Das Beste was du tun kannst: Respektiere den Wunsch deiner Katze.

 

2. Die Katze hat keinen Rückzugsort

Katzen hassen, wenn du ihnen keinen Rückzugsort ermöglichst.
Katzen hassen, wenn du ihnen keinen Rückzugsort ermöglichst.

Bei Gefahr oder in unbekannten Situationen wollen Katzen flüchten. Das musst du dir bei der Katzenhaltung stets bewusst machen. Das bedeutet: Samtpfoten sind immer auf der Hut. Gefährliche Situationen lösen sie durch Flucht – Katerkämpfe und Revierkämpfe ausgenommen. Darum fühlt sich deine Katze nur dann sicher, wenn sie einen Rückzugsort hat, an dem sie sich verstecken oder auch schlafen kann. Darum verkriechen sich Samtpfoten gerne im Kleiderschrank oder an Orten, an denen sie nicht gefunden werden.

 

Wenn du deiner Katze etwas Gutes tun willst, ermögliche ihr einen Zufluchtsort, ein sicheres Versteck. Das könnte zum Beispiel eine Katzenhöhle auf dem Schrank sein. Neben den Schrank stellst du einen Kletterbaum als Leiter. Solch ein Versteck kommt dem tief verwurzelten Sicherheitsbedürfnis entgegen: Es befindet sich an einem erhöhten Platz und die Katze ist in der Katzenhöhle unsichtbar. DAS finden Katzen klasse!

Ein Rückzugsort ist allerdings nur dann ein Rückzugsort, wenn du ihn als Schutzzone anerkennst, will heißen: Niemand außer der Katze dringt dort ein. Darum ist es wichtig, wichtig, dass dieser Ort  für dich und alle Familienmitglieder absolut tabu ist. Am besten tust du so, als ob du von dem Versteck gar nichts weißt.

Das ist übrigens einer der häufigsten Fehler in der Katzenhaltung: Der Katze kein sicheres Versteck zu ermöglichen.

 

3. Du störst die Katze beim Schlafen

Bestimmt kennst du das: Deine Katze liegt auf dem Sofa und schläft. Dabei sieht sie so niedlich aus, dass du einfach hingehen und sie streicheln musst. Und wie reagiert die Katze? Sie erschrickt, springt entsetzt auf oder reißt ihr Köpfchen hoch. Diese Reaktion liegt in der Natur der Katze, weil sie bei Gefahr sofort wegflitzen will. Darum solltest du deine Katze in Ruhe lassen, wenn sie schläft. Fasse sie nicht an und poltere nicht in den Raum hinein. Die Einstellung, man könne jederzeit und überall über die Katze verfügen, ist ein häufiger Fehler in der Katzenhaltung.

 

Wenn es aus irgendeinem Grund nötig sein sollte, eine schlafende Katze zu wecken, kündigst du deine Annäherung schon aus der Entfernung an. Mache leise Geräusche oder sage leise ihren Namen, bis sie dich wahrnimmt. Erst danach gehst du zu ihr hin.

 

4. Du bestrafst die Katze oder schreist sie an

Wie alle Tiere, können Katzen eine Bestrafung mit einer zurückliegenden Handlung nicht miteinander verbinden. Hat deine Katze vor fünf Minuten die Vase vom Sideboard herunter geworfen und du schreist sie nun an, versteht sie nicht, warum du gemein zu ihr bist. Schläge sind ohnehin tabu, aber auch Anschreien nützt überhaupt nichts und zerstört nur das Vertrauensverhältnis. Solch ein Verhalten ist ein grober Fehler in der Katzenhaltung.

 

Um richtig zu reagieren, sollten wir uns bewusst machen, wie Katzen miteinander umgehen und das Verhalten kopieren: Erwachsene Katzen geben untereinander keine Laute von sich. Nur im Kampf werden sie laut. Ansonsten sind Katzen mucksmäuschenstill. In freier Natur gilt eine ruhige, besonnene Katze als souveräne Katze. Eine souveräne Katze flippt nicht aus, schreit nicht herum und verprügelt niemanden. Darum: Verhalte dich wie eine souveräne Katze. Schrei‘ deine Samtpfote nicht an, schlage sie nicht, sperre sie nicht in ein Zimmer ein, spritze sie nicht mit der Wasserpistole an. Sei souverän. Deine Katze wird dir dafür Wertschätzung entgegenbringen.

 

Übrigens: Katzen reagieren niemals bösartig. Eine Katze handelt niemals aus Gemeinheit, Rache oder Protest. All das ist Katzen fremd – es sind menschliche Eigenschaften.

 

5. Du trägst die Katze wie ein Baby

Häufiger Fehler in der Katzenhaltung: Katzen wie ein Baby tragen.
Häufiger Fehler in der Katzenhaltung: Katzen wie ein Baby tragen.

Ich habe keine Ahnung, warum so viele Menschen das Bedürfnis haben, eine Katze wie ein Baby auf den Arm zu nehmen, nämlich mit dem Bauch nach oben. Katzen sind keine menschlichen Babys, sie sind erwachsen. Am liebsten wollen Samtpfoten auf ihren eigenen vier Beinen stehen. Katzen haben das Bedürfnis, bei Gefahr jederzeit fliehen zu können. Das geht aber nicht, wenn sie mit dem Rücken auf deinem Arm liegen und alle vier Pfoten in die Luft strecken.

Wenn du deine Katzen tragen willst, dann stelle die Pfoten auf deinen Arm oder platziere die Pfoten auf deinem Oberkörper. Oder: Vorderpfoten auf deine Schulter, Hinterpfoten auf den Arm. Gib der Katze das Gefühl, dass sie jederzeit die Flucht ergreifen könnte, falls es nötig wäre.

 

Selbst kleine Babykatzen drehen sich instinktiv um, wenn du sie auf den Bauch legst.
Sogar kleine Babykatzen drehen sich instinktiv um, wenn du sie auf den Bauch legst.

Natürlich gibt es Katzen, die sich das Tragen wie ein Baby gefallen lassen, aber selbst Katzenbabys, die du auf den Rücken legst, drehen sich aus ihrem Instinkt heraus sofort wieder um: Mit dem verletzlichen, ungeschützen Bauch nach unten. Das entspricht ihrem Sicherheitsbedürfnis.

Pfoten festhalten ist natürlich verboten. Wenn die Katze nicht freiwillig bei dir bleibt, ist Festhalten keine Option.

 

 

So wollen Katzen beispielsweise getragen werden: Vorderpfoten auf der Schulter, Hinterpfoten auf dem Oberkörper.
So wollen Katzen beispielsweise getragen werden: Vorderpfoten auf der Schulter, Hinterpfoten auf deinem Arm oder Oberkörper.

 

 

6. Die Katze will nicht mehr gestreichelt werden, aber du hörst nicht auf

Ein sehr verbreiteter Fehler in der Katzenhaltung: Die Katze will nicht mehr gestreichelt werden, aber Frauchen oder Herrchen hören damit nicht auf. Meist deshalb, weil sie die subtile Körpersprache von Katzen nicht richtig deuten. Wenn die Katze dann einen Katzenhieb austeilt, glauben sie, die zickige Katze hätte plötzlich und unvermittelt gekratzt.

 

Bevor deine Katze kratzt oder beißt, gibt sie Signale, die du nur richtig einordnen musst, beispielsweise diese:

  • Deine Katze beginnt sich zu putzen
  • Deine Katze hört zu schnurren auf
  • Die Katze drückt deine Hand zur Seite
Ein subtiles Signal: Beginnt sich die Katze zu putzen, bedeutet das:" Hör auf, mich zu streicheln."
Beginnt sich die Katze zu putzen, bedeutet das: „Hör auf, mich zu streicheln.“

 

All das bedeutet: „Ich mag nicht mehr, hör auf damit.“ Dann solltest du mit dem Streicheln sofort aufhören. Wenn nicht, nimmt sie dir wirklich krumm. Sie empfindet es als extrem übergriffig und reagiert entsprechend scharf mit einem Katzenhieb. Manche beißen sogar.

 

 

7. Du zeigst zu wenig Geduld

Katzen brauchen für viele Dinge, besonders für Unbekanntes, viel Zeit. Das liegt in der Natur von Katzen. Immer wieder höre ich von Katzenbesitzern, die Katze würde beispielsweise das neue Katzenstreu nicht annehmen. Dabei braucht man dafür Geduld. Katzen sind Neuem gegenüber generell skeptisch. Denn: Unbekanntes kann gefährlich sein.

 

Ein Beispiel: So gewöhnst du deine Katze an ein neues Katzenstreu: Besorge dir, falls nicht ohnehin vorhanden, ein zweites Katzenklo. Fülle dort das neue Streu ein. In den nächsten Tagen werden die meisten Katzen das neue Katzenstreu links liegen lassen und weiterhin das alte Katzenklo mit dem bekannten Katzenstreu nutzen. Es kann ohne Weiteres eine Woche und länger dauern, erst dann wird deine Katze langsam mal einen Versuch wagen. Gib ihr also Zeit.

Dasselbe gilt auch alles andere Unbekannte, für neues Futter oder neue Lebensmittel. Gib deiner Katze eine Chance und lasse sie das Neue in ihrem eigenen Tempo erkunden.

 

Was Katzen hassen – Fehler in der Katzenhaltung kurz zusammengefasst

  • Fast jede Katze hat Körperstellen, an denen sie nicht angefasst werden will. Zwinge deiner Katze keine Berührungen an diesen Stellen auf.

 

  • Sorge dafür, dass deine Katze einen sicheren Rückzugsort hat. Das gilt für nervöse Katzen, aber genauso für entspannte Katzen.

 

  • Wenn deine Katze schläft, störe sie nicht und halteAbstand.

 

  • Schrei‘ deine Katze nicht an und bestrafe sie nicht – weil sie ohnehin nicht versteht, warum du das tust. Sei ein souveränder Katzenhalter!

 

  • Wenn du deine Katze auf den Arm nimmst, trage sie nicht wie ein Menschenbaby.

 

  • Achte auf die Körpersprache deiner Katzen und höre mit dem Streicheln auf, sobald sie entsprechende Signale zeigt.

 

  • Aufgrund ihrer Natur sind Katzen allem Neuen gegenüber skeptisch. Verhalte dich darum geduldig. Für unbekannte Dinge brauchen Katzen Zeit.

 

 

 

Du kannst den Beitrag gerne teilen.

 

Auch interessant:

Ängstliche Katze eingewöhnen – so gelingt es

10 Tipps – Katzen zusammenführen

Was wirklich hilft: Katzenhaare entfernen – aus Kleidung

Angst vor Hunden? So verhältst du dich richtig

 

Beitragsfoto: (c) choucashoot, Fotolia.com

Artikelfotos: (c) adogslifephoto, Fotolia.com (c) choucashoot, Fotolia.com, (c)  bmf-foto, Fotolia.com, (c) Evgeny Dubinchuk, Fotolia.com, (c) madhourse, Fotolia.com, (c) Ermolaev Alexandr, Fotolia.com

Weiterlesen

Myriam

Hier blogge ich - Myriam F. Goetz

Ich liebe es, mit Tieren zusammen zu leben. Es ist schön, einen kleinen Freund an seiner Seite zu haben. Meine wichtigste Erkenntnis: Katzen ticken wie Katzen, Hunde wie Hunde und Menschen wie Menschen. Darum entstehen Missverständisse, die man vermeiden kann, wenn man nicht aus Menschensicht handelt. Dies und anderes erfährst du auf meinem Blog. Ich bin Journalistin und lebe in München.

7 thoughts on “7 Fehler: Was Katzen hassen

  1. Sehr interessanter Artikel, der viele Punkte gut trifft.
    Lediglich bei der Aussage, dass Katzen nichts aus Protest machen, würde ich widersprechen. Wo genau die Grenze zwischen Protest und Langeweile verläuft muss natürlich genauer definiert werden, aber ich denke schon, dass Katzen auch aus Trotz agieren.
    Beispielsweise das Harnmarkieren hat häufig Gründe, die in mangelnder Beschäftigung (Langeweile) begründet sind und damit eine Art Protest gegen die „Nicht-Beschäftigung“ darstellen.

    Schöne Grüße
    Bastian

    PS: Unser Leo und auch unser Clio lieben es beide am Bauch gekrault zu werden. Sie werfen sie geradezu vor uns auf den Boden, damit unbedingt wir sofort mit dem Streicheln anfangen können 🙂

  2. Also meine Katze WILL wie ein Baby getragen werden seit sie klein ist. Jetzt ist sie schon 7 Jahre alt. Wir haben immer versucht sie normal auf den Arm zu nehmen und sie dreht sich um wie ein Baby und möchte auch so rumgetragen werden. Die wirft sich auch ständig auf den Rücken mitten in Raum und schläft tief und fest. Die hat ein totales Urvertrauen in Menschen und das Leben weil ihr noch nie was schlechtes wiederfahren ist.

  3. Ich habe hier nach einem Problem gesucht was sich hier wohl nicht lösen lässt.
    Ich habe einen 6 jährigen Kater bekommen den die Besitzer abgeben mußten weil er ziemliche Macken hat. So schmeißt er sich völlig unvermittelt an die Beine der Leute und kratzt schön einmal runter bis das Blut spritzt.
    Der Kater schnurrt auch nicht und wenn er reinkommt brüllt er das ganze Haus zusammen.
    Es muß sich jedenfalls etwas ändern…es geht nicht das er mitten im Flur liegt und sich kein Mensch dran vorbei traut. Wer kann mir weiter helfen?

    1. Hallo Rainer!
      Herrje, das hört sich nach einer Herausforderung an.
      Wahrscheinlich kommst du um einen Tierpsychologen nicht herum. Aus der Ferne lässt es sich schlecht beurteilen, aber hier sind ein paar Ideen:
      Hast du den Eindruck, dass das Anspringen ein Spiel für die Katze ist? Spielt sie also und hat nur ihre Krallen nicht im Griff oder will sie wehtun? Solch ein Verhalten sieht man oft bei Katzen, die zu früh von der Mutter getrennt wurden bzw. mit der Flasche von Menschen aufgezogen wurden.
      Du schreibst, dass sie das Haus zusammenschreit, wenn sie von draußen reinkommt. Hört sie damit auf, wenn sie gebührend begrüßt wurde?
      Als erstes sollte herausgefunden werden, welche Intention hinter dem Verhalten steckt. Hol dir professionelle Hilfe.

  4. So allgemein kann man das aber nicht sagen. So legen sich unsere Katzen von selbst auf den Rücken und schlafen so, auch mitten im Raum auf dem Boden oder eine liegt immer bei uns im Bett, durchaus auch direkt dazwischen und auf dem Rücken.

    Auch das mit dem schlafen: eine reagiert tatsächlich panisch wenn man sie im Schlaf anfasst, sie schläft aber auch meist ganz oben am Kratzbaum und ist allgemein schreckhafter. Die andere wiederum, die fast immer bei uns im Bett schläft, hat damit überhaupt kein Problem. Streichelt man sie wärend sie schläft fängt sie höchstens an zu schnurren und dreht sich manchmal auf den Rücken um zu zeigen dass man sie am Bauch streicheln soll (tut man das hält sie die Hand mit allen 4 Pfoten fest damit man ja nicht damit aufhört xD).

    Aber unsere Katzen haben auch kein Problem wenn wir das Futter oder Katzenstreu wechseln. Selbst das austauschen des Katzenklos (von dem wir auch nur eines haben) war absolut kein Problem.

    Jede Katze ist anders, wie wir Menschen.

  5. Liebe Myriam,
    ich schreibe heute um unser beiden Schätze zu beschreiben und zu hinterfragen.
    Kurze Beschreibung der Beiden: 1. Lucky: Weiß, grau, bunte Langhaarige Katze, Kastriert (laut Vermittlung und Tierarzt) ca. 3-4 Jahre Alt. / 2. Zora: rote langbeinige Katze von August 2014 (auch Kastriert).
    Wir haben die beiden von einem Tierschutzbund erhalten, da beidne aber sehr „widerspenstig“ waren, nicht geimpft, nicht geschippt und nicht entwurm….sie wurden für den Transport zu uns mit einem Käscher gefangen. Nun das ist Vergangenheit aus 2015. inzwischen haben sie sich gut bei uns eingelebt und sind (glaube ich) mit Ihren Diener ganz zufrieden. So nun zum „Problem“: Lucky hat sich ganz gut an uns gewöhnt und lässt, wenn sie es möchte sich auch von uns streicheln, anfassen und Schläft bei und auf uns, sogar der Bauch muss gekrault werden….alles zu der Zeit die Sie bestimmt. Das ist wenn wir ins Bett gehen oder (im Winter) auf dem Sofa liegen. Auf freier Fläche im Haus oder Garten oder wenn sie Irgendwo liegt, gestattet sie und das näher kommen nicht, also flüchtet. Wir verhalten uns schon so dass wir auf keinen Fall eine falsche Bewegung machen. Aber das ist ok, sie gibt es ja wieder wenn sie dann gestreichelt werden MUSS, also wir haben dann keine Wahl 🙂 . So nun zu Zora, sie ist mein „Sorgenkind“: Wir merken, dass Sie unsere Nähe sucht, Sie ist nie weit vom Haus weg. Schläft im garten in Haus nähe, auf unseren Klamotten oder auf meinem Kopfkissen. Anfassen geht gar nicht, zu nah kommen auch nicht, mind. 1 meter Abstand muss immer sein, es sei den sie denkt wir sehen sie nicht. Wir lassen Sie auch auch in ruhe, die beiden haben alle Freiheiten die sie möchten, automatische Katzenklappe, eigene Rückzugsmöglichkeiten, sogar ein zimmer, welches wir nicht aktiv nutzen. Aber spätestens wenn wieder Impfungen, Wurmkur etc. anstehen müssen wir die beiden wieder „Angreifen“. Nach deinen Beiträgen und vielen Ratgebern machen wir vieles richtig und ich weis nicht mehr was wir noch machen sollen, es fehlt wohl immer noch an vertrauen. Wir haben auch schon versucht mit einem Targetstab (wir sitzen auf dem Boden), näher kommen zu üben, aber fehlanzeige. Hast du noch eine Idee, oder woran kann das liegen? Ist vielleicht ein Trauma die Ursache. (PS: ein Tierpsychologe ist leider nicht drin, auch wenn wir unser letztes Hemd für Ihre Versorgung geben würden, haben wir dafür nicht die finanziellenmittel)
    Viele Grüße, ich freue mich auf Antworten.
    Jacquelin Senk

  6. Dieser Artikel ist sehr hilfreich und interessant für Leute, die sich über Katzenhaltung informieren möchten.
    Als Biologin möchte ich Sie aber dennoch auf eine kleine Sache hinweisen: Katzen sind KEINE Fluchttiere, sondern Raubtiere. Das erkennen Sie auch besonders gut an der Stellung der Augen: Bei Raubtieren nach vorne gerichtet (geradeaus schauend), bei Fluchttieren seitlich angeordnet (nach rechts und links).
    Liebe Grüße

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.