Angst vor Hunden? So verhältst du dich richtig

Was tun, wenn du einem Hund begegnest? Oder wenn er agressiv reagiert?

Auf keinen Fall weglaufen

Wenn du wegläufst, weckst du den Beutetrieb des Hundes. Selbst der friedlichste Hund wird dir dann hinter herlaufen. Stattdessen bleibst du stehen, auch wenn es schwer fällt, und drehst den Körper leicht zur Seite – das ist eine Beschwichtigungsgeste und bedeutet: Ich bin ganz freundlich und ich erkenne deine Dominanz an (er erzählt es keinem weiter).

Aggressiver Hund? Schau ihm nicht in die Augen.
Aggressiver Hund? Schau ihm nicht in die Augen.

Nicht in die Augen schauen

Schau einem aggressiven Hund nicht in die Augen, denn das wertet er als Dominanzverhalten. Er will dann eventuell zeigen, wer hier das Sagen hat. Also: wegschauen, auch wenn es schwerfällt.

Gehe nicht direkt auf einen Hund zu

Schon mal beobachtet, wie sich zwei fremde Hunde annähern? Sie nehmen nicht den kürzesten Weg, sondern gehen einen Bogen oder im Zickzack. Dabei schauen sie den anderen Hund nicht an, sondern schnuffeln am Boden herum, als ob sie sich für ihn gar nicht interessieren. Genaus hältst du das in Zukunft auch.

Erst beschnuppern lassen

Zur Höflichkeit unter Hunden gehört, sich zu beschnuppern, bevor man auf Tuchfühlung geht oder miteinander spielt. Fass also einen fremden Hund nicht einfach an, sondern biete ihm erstmal die Hand zum Schnuppern an.

Nicht über den Hund beugen

Manche Hunde bekommen Angst, wenn sich fremde Leute über ihn beugen. Klar, du bist ja auch viel größer. Der eine oder andere Hund fühlt sich dadurch so bedroht, dass er zuschnappt. Aus Angst, wohlgemerkt. Gehe also in die Hocke auf Augenhöhe.

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Foto: (c) Andrea Izzotti, Fotolia

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